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Wasserkraft

 

Für die Wasserkraft gelten die gleichen Vorzeichen wie für die Windenergie. Auch sie wird schon sehr lange vom Menschen genutzt, sie gilt sogar als die älteste Energiequelle.

 

Ein gutes Beispiel hierfür ist die traditionelle Wassermühle. Wasserkraft zählt zudem zu den erneuerbaren Energien und bietet hier die gleichen Vorteile wie die Windenergie: langfristige Verfügbarkeit und weniger Umweltbelastungen als fossile Energieträger. Elektrische Energie wird in Wasserkraftwerken erzeugt.

 

Da auch hier die Handlungsmöglichkeiten für Privatleute beschränkt sind, muss die Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung vor allem durch die Privatwirtschaft erfolgen; der Staat muss hierfür geeignete Rahmenbedingungen sorgen.

 

 

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Wasserkraftwerke

 

Wasserkraftwerke nutzen die Strömungsenergie von fließendem Wasser, um diese mittels Turbinen in mechanische Energie umzuwandeln. Deren Drehbewegung treibt dann einen Strom erzeugenden Generator an, dessen Erträge ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

 

 

Technischer Aufbau

 

Es gibt viele verschiedene Arten von Wasserkraftwerken, weshalb hier nur die 3 bedeutendsten Möglichkeiten genauer erläutert werden, die auch in Luxemburg vorhanden sind. Es handelt sich hierbei um Pumpspeicher-, Speicher- sowie Laufwasserkraftwerke.

 

 

  • Pumpspeicherkraftwerk

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    Ein Pumpspeicherkraftwerk, ähnlich dem in Vianden, ist ein Kraftwerk, bei dem überschüssiger Strom in potentielle Energie von Wasser umgewandelt wird, um später Spitzenstrom zu erzeugen. Es besteht aus einem Unter- und einem Oberbecken.

     

    Zu verbrauchsniedrigen Zeiten, wie zum Beispiel nachts oder am Wochenende, wird das Wasser vom unteren in das obere Becken gepumpt. Sobald der Strombedarf ansteigt, wird das Wasser abgefahren und Turbinen erzeugen dann mit dem Generator hochwertigen Spitzenstrom, der in das Netz eingespeist wird. Ein Pumpspeicherkraftwerk dient der Stromnetzregelung, erzeugt aber keinen zusätzlichen Strom, da es zum Pumpen selber Strom verbraucht.

     

     

     

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  • Speicherkraftwerk

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    Speicherkraftwerke, wie das in Esch-Sauer, dienen auch der Spitzenstromerzeugung, die durch die Umwandlung der potentielle Energie des gespeicherten Wassers erfolgt. Das Wasser wird in einem dazugehörigen Stausee gesammelt, der meist künstlich durch eine Staumauer oder einen Staudamm enstanden ist. Es wird solange gespeichert, bis es gesteigerten Strombedarf gibt.

     

    Dann wird das Wasser durch Rohrleitungen zu dem tiefer gelegenen Maschinenhaus geleitet, wo mit Hilfe von Turbinen, die einen Generator antreiben, Strom erzeugt wird. Ein solches Speicherkraftwerk kann sehr flexibel Strom erzeugen und bei Ausfällen anderer Stromerzeuger einspringen.

     

     

     

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  • Laufwasserkraftwerk

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    Laufwasserkraftwerke, wie sie zum Beispiel in Grevenmacher oder Schengen vorzufinden sind, erzeugen Strom, jedoch können sie das dafür nötige Wasser nicht speichern.

     

    Das Flusswasser wird bei einem solchem Wasserkraftwerk aufgestaut, um dann durch Turbinen geleitet zu werden, die die Strömungsenergie des Wassers in mechanische Energie umwandeln. Ihre Drehbewegungen treiben den Generator an, der schlussendlich für die Stromerzeugung zuständig ist. Danach wird das Wasser wieder in den unteren Fluss abgelassen.

     

     

     

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Source: www.seo.lu
www.amoeneburg.de
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