Holzhackschnitzel

 

Holzhackschnitzel werden mit Hilfe von Häckslern aus Holzsortimenten gewonnen die keiner höherwertigen Verwendung zugeführt werden können.

 

 

 

Meist werden Rückstände aus der Stammholzernte und der Durchforstung als Rohstoff genutzt.

 

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Hackschnitzelheizungen eignen sich zur Wärme- und Wärmewasserversorgung grösserer Gebäude.

 

 

 

Die Heizleistung sollte mindestens 20 kW betragen damit sich der Einsatz einer solchen Anlage lohnt.

 

 

 

 

Wegen der höheren Anschaffungskosten sind die entsprechenden Systeme für Einfamilienhäuser wirtschaftlich wenig interessant.

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Eine Anlage besteht aus Heizkessel, Hackschnitzellager, Schnitzeltransportanlage vom Lager zum Kessel, Kamin und Wärmeabgabesystem.

Die Dimensionierung des Lagers sollte auf die Leistung der Anlage und den Wärmebedarf abgestimmt sein.

 

Bei einer Heizleistung von 20 kW werden ca. 15 - 20 m3 Lagervolumen benötigt um genügend Hackschnitzel für eine Heizperiode zu bunkern.

Das Lager sollte nah am Kessel liegen um lange Transportwege zu vermeiden. Holzschnitzelfeuerungen lassen sich mit sämtlichen Wärmeabgabesystemen kombinieren: Heizkörpern, Bodenheizungen und Heizlüftern.

 

 

 

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Der Betrieb der Anlagen ist weitestgehend automatisiert und bietet den gleichen Bedienkomfort wie Öl- oder Gasheizungen.

 

Entscheidend für die Effizienz der Anlage ist die Qualität des Brennstoffs, vor allem der Wassergehalt der Hackschnitzel. Dieser sollte unter 30%, am besten um 20% liegen um eine optimale Verbrennung zu erreichen.

 

 

Holzhackschnitzelheizungen gelten als CO2-neutral da bei der Verbrennung genau die Menge an CO2 freigesetzt wird die das Holz beim Wachstumsprozess mittels Photosynthese gebunden hat. Vorsicht ist geboten wenn Brennstoff von schlechter Qualität eingesetzt oder die Anlage nicht ordnungsgemäß gewartet wird in diesem Fall erhöht sich die Emission von Feinstaub und Ruß.

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