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Partner im europäischen SEMS-Projekt

 

Nachhaltige Energiemanagementsysteme

 

"Nachhaltig ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen."

 

 

 

 

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SEMS - Sustainable Energy Management Systems ist ein Projekt der Concerto Initiative, welches im Rahmen des 6. Forschungsrahmen-programms der Europäischen Kommission finanziert wird.

 

Ziel von SEMS ist die Umstellung der Energieversorgung für Wärme und Strom von fossilen auf erneuerbare Energieträger und die Reduzierung von Energiekosten, sowie die CO2-Vermeidung. Deshalb wollen 24 Partner aus 7 Ländern neue Wege zur Verwendung erneuerbarer Energien gehen, mit dem Ziel, die Regionen in allen Energiearten selbstversorgend zu machen.

 

Die Kernkommunen des Projekts:

 

  • Kanton Redingen (LUX)

  • Gemeinde Weilerbach (D)

  • Region des Abfallverbandes Tullnerfeld (A)

  • Stadt und das Umland von Slubice (PL)

 

Die luxemburgischen Projektpartner:

 

  • Gemeindesyndikat "De Réidener Kanton"

  • Réidener Energiatelier a.sb.l.

  • Energipark Réiden S.A.

  • Centre de Recherche Public Henri Tudor

  • LEE s.àr.l.-Landwirtschaft, Energie,Emwelt

 

 

 

Weiters sind als Beobachter die Stadt Elektrenai aus Litauen, die Gemeinde Gornji Grad aus Slowenien und der Kreis Ningnan des Autonomen Bezirks Liangshan der Yi im Süden der chinesischen Provinz Sichuan der Volksrepublik China mit am Programm beteiligt. Bei SEMS arbeiten 24 Partner unter der Leitung eines Institutes der Universität Trier zusammen.

 

 

 

Für den Kanton Redingen ist es eine große Chance, als Kernpartner an diesem Projekt teilzunehmen. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Projektpartnern und den 10 Gemeinden des Kantons ermöglicht dem Kanton Redingen nicht nur einen neuen Qualitätsprung im Rahmen der bisherigen Bemühungen im Energiebereich, sondern auch den Ausbau des lokalen Knowhows. Die Dauer des Projekts beträgt 5 Jahre und ist im Juni 2007 gestartet.

 

 

 

 

 

 

Die Projektziele:

 

  • Dezentrale Energieversorgung in Redange

  •  

  • Sensibilisierungsmaßnahmen für eine effiziente Nutzung von Energie

  •  

  • Altbausanierung von privaten und kommunalen Häusern

  •  

  • Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonne (Thermosolar- und Fotovoltaikanlangen) und Biomasse (Holz, Biogasanlagen)

  •  

  • Unabhängigkeit des Kantons in der Versorgung

 

 

 

Was versteht man unter dezentraler Energieversorgung?

Man kann sein Haus mit Solarzellen und mit thermischen Solarkollektoren bestücken. Eine gute Wärmedämmung sorgt für geringen Heizverbrauch. Sparsame Elektrogeräte und die Vermeidung von Stand-by-Funktionen reduziert den Strombedarf. So lässt sich beim Verbraucher ohne Komfortverlust der Energiebedarf reduzieren bzw. selbst erzeugen - die fehlende Energie könnte ganz oder teilweise vor Ort produziert werden. Dieses Szenario ist der Ansatz einer dezentralen Energieversorgung. Sie besteht aus vielen kleinen Kraftwerken, die sich in der Nähe der Verbraucher befinden. Je nach Standort können dies Windkraftanlagen, Biomasseanlagen, Blockheizkraftwerke, Wasserkraftanlagen, Fotovoltaikanlagen oder Brennstoffzellen sein.
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